Superfood Rote Bete

Wenn man an Rote Bete denkt oder davon spricht, läuft den meisten Menschen leider nicht das Wasser im Munde zusammen. Der Grund mag daran liegen, dass manche vielleicht keine schönen Kindheitserinnerungen an diese Knolle haben.

Rote Bete griechisch (2)

5 Gründe, warum die Rote Bete ein Superfood ist

Vielen ist ihnen der Arbeitsaufwand auch einfach zu viel: Zuerst die Knollen abbürsten und waschen, dann schälen und hier liegt schon der Punkt. Die Rote Bete färbt stark ab. Deswegen scheuen sich viele davor, sie zu schälen.

Über ihren gesundheitlichen Nutzen hat sich lange Zeit kaum jemand Gedanken gemacht. Erst seit kurzem schwört auch die Wissenschaft auf Rote Bete als Superfood und langsam aber sicher kommt sie immer mehr in unser Bewusstsein.

Was hat das Superfood Rote Bete eigentlich in sich?

Die Rote Bete ist mit Vitamin A, B, C, Folsäure sowie Jod, Kalium, Kalzium, Magnesium, Natrium, Phosphor und mit großen Mengen an Eisen ausgestattet. Weiterhin enthält sie Anthozyane, welche vor Krebskrankheiten schützen, außerdem Betain, das den Risikofaktor Homocystein für Herzkrankheiten senkt und Nitrat, welches den Blutdruck senkt.

Diese 5 Gründe machen diese Wunderknolle zu einem wichtigen Nutzen für unsere Gesundheit:

  1. Für die Darmreinigung

Aufgrund ihres hohen Fasergehalts beugt Rote Bete Verstopfung vor und sorgt für eine regelmäßige und gesunde Verdauung.

       2. Zum Entgiften der Leber und Galle

Dank spezieller Nährstoffverbindungen fördert die Rote Bete die Entgiftung des Organismus. Rote Bete ist reich an Betain. Betain, auch  Trimethylglycin (TMG) genannt, ist ein sekundärer Pflanzenstoff, der die Anregung der Zellen der Leber unterstützt, sowie die Kräftigung der Gallenblase und die gesunde Freihaltung der Gallengänge. Dies fördert wiederum eine gesunde Verdauung. Die Ballaststoffe in dieser Wunderknolle erhöhen zudem die Produktion von Entgiftungsenzymen in der Leber. Dank dieser Nährstoffverbindungen können mehr Giftstoffe aus dem Körper geleitet werden und der gesamte innere Organismus gereinigt werden.

      3. Rote Bete schützt Herz und Blutgefässe 

Wie bereits erwähnt, besitzt die Rote Bete den Stoff Betain. Betain senkt den Homocysteinspiegel und schützt so vor Herz- und Gefäßkrankheiten.

Homocystein ist eine giftige Aminosäure. Sie entsteht während des Proteinstoffwechsels, das normalerweise in die Aminosäure Cystein umgewandelt und so ungefährlich wird. Aufgrund eines Vitamin-B- und/oder Folsäuremangels kann diese Umwandlung behindert werden und der dann zu hohe Homocysteinspiegel zu Gefässschäden führen, und somit wiederum zu einem erhöhten Risiko für eine Herz-Kreislauf-Erkrankung führen. Da die Rote Bete viel Folsäure enthält, wirkt der regelmäßige Verzehr von Rote-Bete-Gerichten und das Trinken von Rote-Bete-Saft vorbeugend gegen Herzinfarkt und sogar Schlaganfall. Es besteht neuerdings auch der Verdacht, dass ein hoher Homocysteinspiegel die Entstehung von Alzheimer und Parkinson begünstigt. Daher wird angenommen, dass Rote Bete auch hier vorbeugend wirken kann.

  1. Für die Blutdrucksenkung

Immer mehr wissenschaftliche Studien zeigen, dass der Saft der roten Beete den Blutdruck senkt. Die Wissenschaftler nehmen an, dass dies auf die hohen Anteil an Nitrat zurückzuführen ist. Der Körper wandelt Nitrat in Nitrit um, das wiederum die Bildung von Stickstoffmonoxid im Blut anregt. Dadurch werden unter anderem die Blutgefäße erweitert, was dann zur Blutdrucksenkung führt.

Der regelmäßige Verzehr der Roten Bete entweder als Saft oder als Salat ist somit ein günstiger und effektiver Weg, die Herz-Kreislauf-Probleme und den hohen Blutdruck zu behandeln bzw. vorzubeugen.

  1. Zum Schutz vor Krebs

Ärzte der Naturheilkunde setzen die sogenannte „Rübentherapie“ als präventive Maßnahme gegen einige Krebsarten ein, wie zum Beispiel Darmkrebs oder Leukämie. Die Bete wird dabei auch mit ihren Blättern im Salat, grünen Smoothie oder als Saft verzehrt.

Zum Schluss noch ein tolles Rote Bete Rezept aus Griechenland, denn dort ist sie ein fester Bestandteil der griechischen Küche und sie wird von Herbst bis Frühling regelmäßig gegessen:

Salata Patzaria (Herkunft: Samos) Rote Bete Salat, roh oder gekocht

Rote Bete Salat Griechische Art
Griechischer Rote Bete Salat mit Knoblauch, lecker!

 

Dieser Gastbeitrag ist von meiner Freundin Nicki Vlachou aus Griechenland, bei der ich mich an dieser Stelle herzlich bedanken möchte für den informativen Artikel und das köstliche Rezept!

Nicki Vlachou wohnt in Griechenland. Sie ist verheiratet und Mutter von drei Kindern.
Vor ein paar Monaten hat sie die Lebensschule-Griechenland gegründet. Auf ihrem Blog
veröffentlicht sie Artikel über gesunde Ernährung, einen nachhaltigen Lebensstil und erzählt
über ihr Leben im von der Krise gebeuteltem Griechenland.
Profilfoto Nicki Vlachou
Nicki Vlachou aus Griechenland

Nicki Vlachou

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Von Herzen

Astrid

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