Stapelkompost mit Effektiven Mikroorganismen

Einen Stapelkompost mit Effektiven Mikroorganismen aufzusetzen erfordert weniger Arbeitsaufwand als das Aufsetzen und Pflegen eines gewohnten Komposts, da hier die Masse nicht mehr umgesetzt und belüftet werden muss. Gleichzeitig hat er eine  höhere Energiebilanz im Vergleich zum konventionellen Kompost, weil nicht so viel Energie durch Wärme und Oxidation verloren geht.

Kompostnixe

In diesem Jahr der Trockenheit und Hitze fange ich mit dem Anlegen meines Stapelkomposts mehr als einen Monat früher an als sonst. Den Beginn macht der Mais, den ich als erstes häckseln werde. Er ist abgeerntet und die Stiele sind trocken genug, um leicht durch den Häcksler zu gehen. 🙂

Der Einsatz von Effektiven Mikroorganismen in der Kompostführung hat außerdem noch die ganz besonders wichtige Auswirkung, dass bei richtiger Anwendung keine Fäulnis entstehen kann. Damit wird die Grundlage für ein gesundes Pflanzenwachstum in der nächsten Saison gelegt!

Dieser Artikel zeigt den genauen Arbeitsablauf der Aufsetzung eines Stapelkomposts. Ich danke unserer Tochter Theresa für die Zeit und Hingabe beim Fotografieren, unser kleines Shooting hat richtig Spaß gemacht!

Alles beginnt mit der Bereitstellung der nötigen Biomasse. Je vielfältiger das Ausgangsmaterial, desto besser. Ich häcksle im Laufe der Saison letztendlich fast den ganzen oberirdischen Garten klein: Gemüsereste, Sommerblumen, Stauden und Äste von Beerensträuchern oder Schmetterlingsflieder. Auch Heckenschnitt ist gut geeignet.

Das Häckseln

Häckselgut und Häcksler
Auf geht’s zum Häckseln!

Ich habe seit meinem 50. Geburtstag einen Häcksler, vorher war es sehr mühselig, im Herbst den Kompost aufzusetzen. Wenn dein Garten eher klein ist, dann habe ich aus der  Zeit vor dem Häcksler zwei Tipps für dich, falls dein 50. Geburtstag in weiter Ferne oder schon längst vorbei ist. 😉

1. Mit dem Rasenmäher

Ein guter Rasenmäher bekommt unglaublich viele Sommerblumen und manches Gemüse klein. Lege z.B. Ringelblumen und Kohlblätter einfach in der Breite des Rasenmähers auf einen Streifen und fahre mit dem Fangkorb drüber. Erstaunlich viel lässt sich so gut klein mähen. Das funktioniert allerdings nicht mehr bei großen Cosmeen-und Sonnenblumenstängeln, die sind leider zu dick.

2. Mit dem Handbeil auf einem Hackklotz

Hackklotz mit Handbeil
Ich habe mal nur für das Foto das alte Hackbeil heraus gekramt. Der Klotz steht immer da und bietet Unterschlupf und Nahrung für Insekten. Das ist wesentlich zeitaufwändiger und passt als Tipp auch eher für den kleinen Garten, für Gärtner mit viel Zeit oder als Aggressionsbewältigung. 🙂 Dafür gehen auch dicke Stängel!

Vielleicht kannst du dir aber auch den Häcksler eines netten Nachbarn ausleihen oder einen im Baumarkt mieten, das habe ich auch früher schon einmal gemacht.

Falls Du das Material überhaupt nicht kleiner machen kannst, geht das auch, es dauert nur wesentlich länger mit dem Verrottungsprozess.

Da ich nun so einen wundervollen Gehilfen habe, ist das Häckseln für mich zu einem Vergnügen geworden. Neuerdings kann ich sogar im Garten häckseln, da ich Strom von meinen Nachbarn bekomme.

Es kommt auf den Feuchtigkeitsgehalt an

Wenn also das Häckselgut so aussieht wie auf dem nächsten Foto, dann kommt es sehr darauf an, wie feucht die Masse ist.

Schubkarre mit Gehäckseltem
Das ist die erste Schicht für den Stapelkompost

Vor ca. 6-7 Wochen habe ich schon einmal eine sehr große Menge Ringelblumen gehäckselt (ich schneide diese immer ca. Mitte Juli bis handbreit über dem Boden zurück, dann treiben sie noch einmal nach 3-4 Wochen wie frisch aus). Dabei hatte ich nicht bedacht, dass diese sehr prall im Saft stehenden Ringelblumen viel wässriger vom Material sind, als ich das vom Herbst z.B. mit den Stängeln von Astern oder Rainfarn oder auch Sonnenblumen kenne.

Wenn das Material also eher sehr feucht ist, muss! es noch einmal für ca. einen Tag ausgebreitet werden, damit es anwelkt. Wenn du das nicht beachtest, wird der Kompost heiß durch die Feuchtigkeit in Verbindung mit Druck und die Gefahr der Fäulnis ist sehr groß. In meinem Beispiel ist das noch einmal gut gegangen, weil ich es nach zwei Tagen bei der Kontrolle bemerkt hatte.

In so einem Fall wird das Material noch einmal ausgebreitet zum Abtrocknen.

Wenn du das Gefühl hast, dein Material ist trotz Anwelkens noch zu nass, lass es lieber noch ein paar Tage länger liegen, diese Unordnung lohnt sich.

Das Schichten

Eine Schicht Terra Symbiotica
Hier streue ich  gerade die zweite Schicht Terra Symbiotica aus

Danach schichtest Du die Masse rechteckig direkt auf dem Gartenboden auf, ruhig in der Sonne (es kommt noch ein Kompostvlies drauf). Eine Umrandung aus Holz oder Stein ist nicht nötig. Ich finde sie sogar eher störend und unpraktisch, weil ich das Material mit der Schubkarre sonst nicht mehr einfach auskippen kann.  Außerdem komme ich auch im Frühjahr nicht so leicht mit der Schaufel von allen Seiten heran.

Nach ca. 1o cm kommt das erste Mal eine Zwischenschicht aus Terra Symbiotica. Das ist ein Kompostzusatz mit Bioholzkohle, Effektiven Mikroorganismen, Urgesteinsmehl und Mykorrhizapilzen. Spätestens jetzt freust Du Dich über gute Arbeitshandschuhe, ich benutze diese hier und bin damit sehr zufrieden. Diese Einstreu gibt dem fertigen Kompost sehr viel mehr Wasserspeichervermögen mit und sorgt für optimale Zersetzungsarbeit ohne Fäulnis. Die Kohle saugt wie ein Schwamm die sich zersetzenden Nährstoffe aus dem Material an sich, bis sie gesättigt ist. Ihre innere Oberfläche ist riesig durch die vielen Poren und aus dem Grund auch ein perfekter Wohnort für Mikroorganismen, Pilze, Einzeller und nicht zu vergessen Mineralien. Dort sind diese vor Auswaschungen durch Regen geschützt und es kann in Verbindung mit dem Umwesungsprozess im Kompost zur Bildung des begehrten Dauerhumus kommen.

Achtung: 

Gib diese Terra Symbiotica nie! direkt zu den Pflanzen auf deine Beete in der guten Absicht, hier die wundervolle Biokohle für Fruchtbarkeit sorgen zu lassen. Was würde passieren? Die enorme Saug-und Speicherfähigkeit der Kohle würde zunächst einmal alle Nährstoffe aus dem Boden an sich ziehen. Diese fehlen dann in der Saison deinen Pflanzen und der Boden wäre zunächst einmal ärmer als vorher. Die Kohle muss durch den Stoffwechselvorgang im Kompost angereichert werden mit Nährstoffen. Erst dann kann sie ihre tollen Qualitäten an deine Pflanzen weiter geben.

Angießen mit sEM-Garten

Kompost angießen mit sEM
Nun wird mit sEM gegossen oder gesprüht

Nach jeder Schicht wird sEM- Garten zugegeben. Entweder mit dem Brausestrahl der Gießkanne oder wenn das Material eher noch recht feucht ist, nimmst du besser die Spritze, dann wird es nicht so wässrig. Die übliche Vedünnung von 200 ml auf 10 Liter Wasser. Am besten ist es, du hast das ganze Häckselmaterial schon in der Nähe, damit die Mikros nicht zu lange der Sonne ausgesetzt sind. Ansonsten musst Du zwischendurch noch einmal den Haufen abdecken. sEM vertragen ja kein direktes UV-Licht!

Neue Ladung Gehäckseltes aus der Schubkarre
Noch eine Ladung aus der Schubkarre und der Kompost wächst.

Dieses Schichten muss natürlich nicht an einem einzigen Tag gemacht werden, sondern du kannst es lagenweise nach Bedarf tun. Nun im September ist die Temperatur sehr vorteilhaft für eine gute Arbeit der Mikroorganismen, daher beginne am besten jetzt schon mit dem Aufsetzen. Je gemischter das Material ist, desto besser. Auch 10-20% Holzhäcksel kann dabei sein oder Laub.

Das Verdichten

Wie du vielleicht schon weißt, arbeiten Effektive Mikroorganismen vorzugsweise im anaeroben (sauerstoffarmen) Milieu. Das bedeutet, sie brauchen wenig Sauerstoff für ihre Stoffwechselprozesse. Das ist der Grund, warum nun noch das Verdichten kommt. Hierbei ist es das Ziel, möglichst wenige Hohlräume mit Sauerstoff im Kompost zu lassen, also genau anders herum als wie im ‘normalen’ Kompost.

Das ist der Teil, wo am meisten Spaß aufkommt, bei mir jedenfalls!

Schwung holen zum Verdichten
Hopsen ist erlaubt, vielleicht hast du Kinder oder Enkel, die diesen Spaß mitmachen wollen?

Die Landwirte kennen diese Art von Stapelkompost auch, sie haben früher ihre Jungrinder über den Misthaufen geschickt, das sorgte wunderbar für die nötige Verdichtung. Du musst nicht darauf rumhopsen wie ich, sondern kannst natürlich auch gesittet einfach darauf rumtrampeln. Ich achte mit Rücksicht auf die Schuhe immer darauf, dass die letzte Schicht ohne Kohle ist, dann bleibt alles ziemlich sauber. Im Herbst arbeitest du bestimmt auch mit Gummistiefeln. Wir hatten für dieses Fotoshooting noch wunderbares Altweiberwetter.

Der Stapelkompost auf dem Foto hat momentan 3 Lagen und ist ca. 50 cm hoch. Ich habe jede Schicht mit den beiden sEM-Produkten behandelt.

Das Abdecken

Zum Abschluss sollte noch ein Kompostvlies aufgelegt werden, damit der Starkregen abgeleitet wird. Das ist deshalb nötig, damit der Sauerstoff im Regenwasser nicht das Milieu zu stark in Richtung aerob (sauerstoffreich) verändert.

Es ist atmungsaktiv für den Gasaustausch. Hier habe ich einen Link von einer österreichischen Firma, bei der ich das Vlies gekauft habe, es ist sehr lange haltbar und dort gibt es auch für Privatgärtner kleine Mengen. Kompostvlies

Wenn du die ganz preiswerte Lösung bevorzugst, kannst du den Kompost auch mit Jutesäcken (z.B. alte Kartoffelsäcke) abdecken, das ist auf jeden Fall besser, als gar keine Bedeckung.

Kompostvlies zur Abdeckung
Eine Abdeckung gegen Starkregen mit einem Kompostvlies bildet den Abschluss

Diese Art von Stapelkompost wird nicht mehr aufwändig umgesetzt, belüftet oder sonst etwas, sondern ist so bereit für den großen Umwandlungsprozess, der uns Gärtner so sehr mit staunender Dankbarkeit erfüllt. Nach der Wandlungsphase im Herbst/Winter kannst du den halbverrotteten Kompost direkt aufs Beet ausbringen.  Er ist dann, gerade weil er noch nicht ganz vererdet ist, ein höchst willkommenes Futter für die Regenwürmer in deinem Beet. Bringe ihn ca. 3 Wochen bevor du pflanzen oder säen möchtest auf die Beete, es werden teilweise noch ‘Beikräuter’ aufgehen, die du dann vor dem Bepflanzen noch als neues Bodenfutter abhacken und liegenlassen kannst.

Schubkarre mit Komposthilfen
Fertig!

Für uns Gärtner ist jetzt alles getan und wir können der Natur mit ihren Milliarden fleißigen Helfern getrost die Hauptarbeit  überlassen.

Falls du noch Fragen dazu hast, dann schreibe mir hier einen Kommentar, ich beantworte dir gerne deine Fragen.

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Von Herzen

Astrid

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26 Kommentare

  • Liebe Astrid,
    ein wunderbarer Artikel, der mir gleich Lust zum Nachmachen bereitet (vor allem das Verdichten 😉 ). Vielen Dank für diese sehr verständlich beschriebene Anleitung.
    Herzliche Grüße
    Evelyn

    Antworten
    • Liebe Evelyn,
      dankeschön für das schöne Feedback, bestimmt wirst Du jede Menge Freude und Erfüllung bei dieser tollen Gartenarbeit haben. Gehörst Du auch zu den Hopsern? 🙂
      Ganz herzliche Grüße zurück,
      Astrid

      Antworten
  • Liebe Astrid,
    was für ein toller Artikel, er kam wie gerufen, denn auf dem neu erworbenen Grundstück ist die Bodenverbesserung dringend nötig. Am Wochenende werden wir dort campen und haben die nötige Zeit für eine erste Aktion.

    Herzliche Grüße,
    Sabine

    Antworten
    • Liebe Sabine,
      wie schön zu lesen, dass mein Artikel wie gerufen kam. Auf einem neuen Grundstück gibt es am Anfang ja auch in der Regel viel Häckselmaterial. Da könnt Ihr so richtig schön loslegen. Guten Gelingen!
      Herzliche Grüße auch an Dich,
      Astrid

      Antworten
  • Hallo Astrid,
    wie schön, dass dieser Artikel so schnell nach meiner Bitte, einmal etwas zu diesem Thema zu schreiben, gekommen ist ?. Vielen Dank dafür. Eine Frage habe ich noch dazu: ich habe irgendwo auf deiner Seite mal gelesen, dass man den Kompost auch mit Silofolie (weiße Seite oben) abdecken kann, die hätte ich nämlich noch zuhause. Oder habe ich mich da getäuscht?
    Gruß Sigrid

    Antworten
    • Hallo Sigrid,
      ja, das ging fix, ich hatte den Artikel schon in Vorbereitung, als Du mit Deiner Bitte kamst. Mit der Silofolie muss ich Dich leider enttäuschen, dieser Tipp kommt nicht von mir. Für diesen Stapelkompost sollte ein leichter Gasaustausch möglich sein, dafür ist das Kompostvlies ideal.
      Ich grüße Dich herzlich,
      Astrid

      Antworten
  • Hallo Astrid,

    ich hatte ohnehin vor mich noch mal intensiv mit den sEM zu befassen, da kam Dein Beitrag wie gerufen. Muss mal gucken, wie ich das alles umgesetzt bekomme. Mein Boden hat es auf jeden Fall nötig. Leider habe ich nur eine begrenzte Fläche, wenig Platz für einen schönen großen Komposthaufen. ?
    Kann ich eigentlich Kürbis- und Zucchiniblätter die mit Mehltau befallen sind auch Kompostieren ? Und wie ist es mit fauligen Äpfeln und deren gefleckten Blättern ( vermutlich irgendein Pilz) ? Kann ich frisch gemähten Rasen , der schon ein paar Tage liegt und fürchterlich stinkt auch noch kompostieren oder eher nicht ?
    50 Jahre werde ich leider noch nicht, aber so einen Häcksler brauche ich auch noch unbedingt. Denkste das geht auch zu Weihnachten ? ? Bist Du zufrieden mit Deinem ? Ich hätte schon gerne einen der schön leise ist. … nicht nur wegen der Nachbarn. Ich brauche meine Ruhe im Garten. ?
    Die Kosten dann aber wohl um die 1000 Euro.
    Die Idee mit dem Rasenmäher finde ich aber vorübergehend auch nicht schlecht. ?
    Auf Deiner Seite hatte ich gelesen, dass ich die Mikroorganismen dann im Frühjahr auch füttern muss. Da hab ich ja zu tun in Zukunft alle zu versorgen. Zwei Hunde, meine Kompostwürmer (ich habe eine Wurmkiste), die Mikroorganismen, die Blumen, das Gemüse und den Mann. Da hab ich ja Glück, dass ich nicht noch Kinder habe. ?

    Antworten
    • Hallo Annette
      In Deinem Fall ist das ganz einfach: Da Du sowieso nicht so viel Platz hast, würde ich alle drei Fragen mit Nein beantworten. Besonders für den Anfang mit dem ersten Stapelkompost sollte es keine Störfaktoren geben, die Fäulnisgefahr beinhalten. Wenn Du in Zukunkt den Rasen mähst, dann breite diesen Rasenschnitt am besten erst einen Tag flach (ca. 4-5 cm) aus, damit der nicht fault.
      Was meinen Häcksler angeht, da komme ich richtig ins Schwärmen, ich bin nicht nur zufrieden, sondern glücklich mit meinem großen Helfer. Bei den Kosten musst Du noch ein bisschen drauf legen, für mich hat sich jeder Cent gelohnt. Er ist nicht so laut wie viele andere Häcksler, ich habe auch das Model ‘leise’, nur bei dem Einzugsloch für Äste wird das Geräusch unangenehm. Das benutze ich aber nicht so oft. Weihnachten scheint mir ein gutes Datum zu sein, ist bestimmt ein ungewöhnliches Geschenk für eine Frau und der Weihnachtsmann hat mal Abwechslung. 🙂
      Viel Freude bei der Versorgung von Garten, Kompostwürmern, Hunden und Mann und gönn Dir auch mal eine Pause.
      Liebe Grüße, Astrid

      Antworten
  • Hallo Astrid,
    Dir und Deiner Tochter herzlichen Dank für diesen ausführlichen Bericht.
    Da ich im vergangenen Jahr auf einem privaten Flohmarkt einen Häcksler erworben habe, sind die besten Voraussetzungen für eine Umsetzung schon vorhanden…Material gibt es immer zur Genüge.
    Mal schaun, ob ich das schaffe!
    Herzliche Grüße

    Jutta

    Antworten
    • Hallo Jutta,
      Wenn ich an Euren Garten mit der unglaublichen Fülle an Material denke, sehe ich Dich vor meinem inneren Auge bei vielen, glücklichen Kompoststunden. 🙂
      Auch an Dich ganz herzliche Grüße,
      Astrid

      Antworten
  • Hallo Astrid,

    am allerbesten hat mir das Foto von Dir auf dem Komposthaufen gefallen. Richtig schön! Gut gemacht, Theresa!
    Der Artikel ist natürlich wie immer lehrreich und Harry darf ihn mir wegen der vielen Fotos von Dir sogar diesmal farbig ausdrucken. Und dann versuchen wir, das Beschriebene auch so zu machen, damit unser Boden auch mal ein bisschen verbessert wird. Heute habe ich die Kapstachelbeeren von Dir – sprich auf Deinem Boden gewachsen – mit unseren verglichen.
    Deine sind doppelt so groooooooooooß! Schmecken tun sie beide gut, aber die Größe des Stocks und die Fülle der Früchte übertrifft unseren Stock wohl um das Dreifache, wenn’s reicht … Aber wir sind ja noch fleißig am Lernen.
    So, dann kann ich auch mal hier “DANKE” sagen für die vielen Tipps, die Du uns im praktischen Ausführen auf unseren Leihgartenbeeten bei Dir im Garten gibst sagen! Es ist angenehm mit Dir zu “arbeiten”. Auch ist es immer wieder schön zu erleben, wie Du Dich auch über unseren Ernteertrag, der wirklich sehr, sehr gut ist – vorausgesetzt Erdflöhe fressen nicht am Ruccola rum – freust. Und die reichhaltige Kürbisernte steht uns ja noch bevor. Da dürfen sich wieder einige Freunde freuen, wenn sie auch was davon verzehren dürfen.
    Es war und ist noch eine lehrreiche Gartenstunde im Biogarten Füllhorn.
    Bestimmt finde ich auch ein paar Fotos für Dich und Deine geplante Fotosammlung.
    Muss mich beeilen, dass ich nicht die Nr. 11 bin …

    Schönen Gruß aus Karlburg

    Andrea und Harry

    Antworten
    • Zum besseren Verständnis: Andrea und Harry sind Teil einer kleinen Gruppe, die einmal wöchentlich bei mir im Biogarten auf einem größeren Streifen das Gärtnern mit sEM ganz praktisch erfahren.
      Liebe Andrea, lieber Harry
      jetzt freue ich mich aber sehr, dass ich von Euch hier so ein schönes Feedback über die sEM-Gartengruppe bekomme. Ich bin mir sicher, dass sich Euer Boden auch sehr verbessern wird, wenn Ihr diesen und auch meinen nächsten Artikel zur Bodenpflege mit sEM umsetzt.
      Ja, die Andenbeeren sind dieses Jahr auch für mich überraschend riesig, diesmal sogar größer als eine Cocktailtomate. Und sie hängen wirklich überreich an den Pflanzen.
      Ihr könnt Euch auch schon einmal auf die Chinakohlernte freuen, das wird bestimmt auch ein echter Leckerbissen, die stehen so gut in der Reihe. Besser als meine, weil Ihr fleißiger gegossen habt als ich.
      Ein ganz verwegener Kürbis ist auch bis weit in die Nachbarbrennnesseln hinein gewandert, hoffentlich könnt Ihr ihn ziehen, sonst muss einer für die Ernte in das Gestrüpp 🙁
      Wir sehen uns dann am Freitag,
      ganz liebe Grüße,
      Astrid

      Antworten
  • Hallo Astrid,
    wie ich auf Deinem Fotos sehe, deckt das Kompostvlies nicht den gesamten Kompost ab. Wirkt sich das nicht nachteilig auf dem Reifeprozess aus? Ich hab gelernt, dass kein oder kaum Sauerstoff an den EM-Kompost kommen darf.
    Liebe Grüße, Agnes

    Antworten
    • Hallo Agnes,
      Du hast Recht, es wäre noch besser, wenn das Kompostvlies noch ein bisschen größer wäre. Das weitaus größere Stück habe ich allerdings schon auf einen zweiten, größeren Kompost im Einsatz, es ist also einer meiner Kompromisse an die Gegebenheiten vor Ort. Wenn der erste Kompost im Laufe des Winters zusammensackt, wird das Vlies passen…. 🙂
      Liebe Grüße,
      Astrid

      Antworten
  • Liebe Astrid,

    gestern bin ich durch die Bokashi-Gruppe auf Facebook auf dich aufmerksam geworden. Dieser Artikel über den Stapelkompost ist eine Riesenhilfe, hab ganz ganz herzlichen Dank! Und wenn ich lese, was du unter “Über mich” schreibst, geht mir das Herz auf und ich finde mich sooo wieder – zumindest in der geistigen Haltung. Leider bin ich im Umsetzen noch lange nicht so erfolgreich. Ich kenne die EMs zwar schon seit Jahren und habe schon einiges ausprobiert, verblüffende Beobachtungen gemacht und etliches Lehrgeld gezahlt, aber ich habe es bisher leider nicht geschafft, eine Kontinuität in meiner EM Anwendung im Garten zu erreichen. Ich schnapp mal hier was auf und les mal da was und probier es aus, das sind alles wichtige Erfahrungen. Deinen Blog empfinde ich jetzt als Riesengeschenk, der mir hilft, meine bisher gemachten Erfahrungen zu einer Einheit zusammenzuführen. Noch hab ich zwar nicht viel gelesen, aber wenn alle Artikel so wie dieser hier sind, dann ist das hilfreich ohne Ende,ich danke dir von Herzen!!!
    Ich bin keine, die schnell auf eine Internetseite reagiert, aber deinen Newsletter hab ich mir sehr gerne bestellt und dir muss ich einfach schreiben, wie verbunden ich mich dir und deiner Arbeit fühle! Schön, dass ihr in Lohr zu finden seid, ich komme ursprünglich aus der Nähe von Aschaffenburg und wohne jetzt bei Augsburg, da führt mich mein Weg immer mal wieder in den Spessart und grade, wenn ich mit dem Zug unterwegs bin, auch durch Lohr. Ich freu mich schon, dich und deinen Garten bei dieser Gelegenheit einmal zu sehen!
    Grüße von Herzen! Angelika

    Antworten
    • Liebe Angelika,
      wenn ich Deine Zeilen so lese, dann geht auch mir das Herz auf. Es ist eine wunderbare Bestätigung meiner Online-Arbeit, solches Feedback aus dem Herzen einer Gärtnerin zu erhalten, vielen, vielen Dank dafür.
      Wenn Du auf der Durchreise bist, dann melde Dich doch am besten an, sonst kann es sein, dass wir zwei uns verpassen und das fände ich nach so einem Kommentar jammerschade. Wenn nicht, findest Du meine Seele auch im Garten!
      Herzensgruß zurück,
      Astrid

      Antworten
  • Liebe Astrid, nun muss ich aber doch noch mal genauer fragen: ich kann mir jede Woche die Pferdeäpfel aus der Reithalle „ohne alles“ (also ohne Einstreu) abholen. Kann ich die „einfach so“ als Stapelkompost schichten oder gehört da noch etwas dazwischen?
    Viele Grüße, Barbara

    Antworten
    • Liebe Barbara,
      da gehört nicht zwingend etwas dazwischen, außer natürlich sEM Garten. Du kannst den Stapelkompost allerdings noch toppen, indem Du immer wieder mal Terra Symbiotica aus dem Shop dazwischen streust. Das wäre dann das Tüpfelchen auf dem i.
      Liebe Grüße,
      Astrid

      Antworten
    • Hallo Sigrid,
      es muss nicht so ein großer Hügel werden wie bei mir auf dem Foto. Auch wenig Material lässt sich so gut ansetzen.
      Liebe Grüße,
      Astrid

      Antworten
  • Hallo Astrid,
    der Stapelkompost Artikel kommt genau richtig!! Super!
    Mir ist nicht klar, ob ich fauliges Obst dafür verwenden kann. Wahrscheinlich eher nicht, oder können das die EM`s umwandeln?
    Vielen Dank für all die tollen Infos!!

    Herzlich,

    Maritta

    Antworten
    • Hallo liebe Maritta,
      das faulige Obst kommt bei mir nicht mit in den Stapelkompost. Ich werfe es den Tieren in die Brennnesselwildnis nebenan.
      Ganz liebe Grüße,
      Astrid

      Antworten
  • Liebe Astrid,
    vielen Dank für Deinen Artikel, ich fand ihn sehr informativ und anschaulich. Mir ist nur nicht ganz klar, ob Dein Schichtkompost nur aus Häcksel Abfällen besteht oder auch z.B Gemüseabfällen aus der Küche oder ob z.B der Pferdemist auch darein kann. Z.B als eine Schicht. Seit Mai diesen Jahres habe ich einen großen eigenen Garten und mein Traum ist es, einen Permakulturgarten daraus entstehen zu lassen. Das Grundstück auf dem auch unser neues Haus steht, war über dreizig Jahre eine Kuhweide. Nur das noch kurz zu mir. Ich wünsche dir noch einen schönen Abend. Herzliche Grüße aus Dreihausen bei Marburg. Gabriele
    ps jetzt werde ich mir den Artikel über EM noch durchlesen.

    Antworten
    • Liebe Gabriele,
      wenn Du Gemüseabfälle hast, können die gerne mit rein. Pferdemist lagere ich immer extra, aber nach dem gleichen Prinzip. Den nehme ich dann später für die Starkzehrer. Dir auch noch einen schönen Abend nach Marburg.
      Liebe Grüße,
      Astrid

      Antworten

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