Mutter Erde

Dieses Jahr bin ich nicht fertig geworden bei meinem Ausgleich für Mutter Erde! Wie häufig war so viel gleichzeitig zu tun, ich bin oft unterbrochen worden in meinen Winterfürsorgearbeiten. Ich wollte noch so vieles besser machen, aber jetzt ist das Wetter zu ungemütlich für all diese Arbeiten. Ich hätte, wollte, könnte…

Mutter Erde gemalt

Dankbarkeit für die Ernte

Dafür ist es jetzt längst zu spät, auch wenn das milde Winterwetter anderes suggeriert. Nun ist es an der Zeit, nach innen zu gehen, sich dem Kreislauf des Werdens und Vergehens hinzugeben. Es ist jedes Jahr aufs Neue ein Wunder, was Du, liebe Mutter Erde, für uns wachsen lässt. Diese Saison war im Nachhinein gesehen wieder so überreichlich gesegnet, dass es mich mit großer Dankbarkeit erfüllt, wenn ich daran denke.

 hier siehst du mich mit meinem neuen Haecksler
Der neue Häcksler ist im Einsatz!

Und das alles, obwohl hier in meiner Heimat in Unterfranken der Sommer tropisch heiß und vor allen Dingen trocken war. Wie gut, dass ich im Garten eine große Vielfalt anbaue, da gibt es immer genügend Gemüse und Obst, welches mit so einer extremen Witterung noch klar gekommen ist. Wie gut auch, dass durch den Einsatz von Effektiven Mikroorganismen Dein erdiger Körper das Wasser besonders gut speichern kann.

Üppige Ernte durch natürlche Bodenpflege
Erntesegen durch Effektive Mikroorganismen

Ich wollte nun im ausklingenden Gartenjahr noch so vieles tun, das meiste habe ich geschafft, aber bei weitem nicht alles. Es gibt in meinem großen Garten noch einige Beete, die stehen noch so, wie sie die ausklingende Saison verlassen hat. Hier ein paar letzte Ringelblumen und Einjährige, dort ein übrig gebliebener, nun schon angeknabberter Chinakohl und mittendrin jede Menge Unkraut.

Wir sind nicht allein

Mutter Erde ist hier gut versorgt!
Hier herrscht Fülle, es scheint nur als wäre es nicht in Ordnung!

Wie gut, das ich das nicht alles allein in Ordnung bringen muss!

Du bist immer da und hilfst im wahrsten Sinne des Wortes nach Leibeskräften mit, diese scheinbare Unordnung aufzuräumen. Es ist wie damals, als ich noch ein kleines Kind war und mein Zimmer aufräumen sollte. Wenn es zu viel war hat meine Mutter mitgeholfen, ich schaffte es nicht allein, sie hat mitgeordnet. Wie gut, dass es diese liebevolle, fürsorgliche Mutter gab, die alles überschaute und wusste, wie gut, dass ich nicht allein war.
So ist es nun auch, was ich nicht geschafft habe, das machst Du, geliebte Mutter Erde!
In Deinem nährenden Leib warten so viele Lebewesen darauf, diese scheinbare Unordnung wieder ins Gleichgewicht zu bringen, daraus neue Nahrung zu formen im ewigen Kreislauf des Werdens und Vergehens.

Mulch bedeckt die Beete
Mulch wohin man schaut

Unzählige Bodenbewohner helfen mit bei diesem Tun, das fühlt sich angesichts der liegengebliebenen Arbeit so gut an. Was ich nicht schaffe, ist Nahrung für Milliarden andere Lebewesen, und alle zusammen mit unserer erdigen Mutter ernähren uns im nächsten Jahr.

Eine schützende Decke für Mutter Erde

Ein einziger, wichtiger Liebesdienst möchte erfüllt sein, und dann sind wir Gärtner mit dabei im Rad des Lebens:
Mutter Erde, Du willst immer bedeckt sein, Dein Tisch darf nie abgeräumt werden, sonst fallen wir hinaus aus dem Kreislauf. Wir würde es verpassen, im Dank für die fruchtbare Ernte nun dafür zu sorgen, dass unsere Mutter mit all ihren Milliarden anderen Kindern Nahrung bekommt für ihr unermüdliches Werk.

Erbeeren gemulcht mit Blättern
Gut gemulcht gehen diese Erdbeeren in den Winter

Und daher bin ich getrost über mein unfertiges Werk im Garten, weiß ich doch, dass hier immer noch gespeist wird. In der Erde laufen nun schon die Vorbereitungen für unsere Menschennahrung im nächsten Jahr auf Hochtouren, auch wenn ich gemütlich lesend in der warmen Stube meine wohlverdiente Winterpause halte.

 gemuesepracht-im-bauerngarten
Spätsommeransicht im Biogarten Füllhorn

Was ich nicht schaffe, das verwandelst Du!       

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Von Herzen

Astrid

4 Kommentare

  • Hallo liebe Astrid,
    ich hatte heute früh Zeit deinen tollen Blog zu lesen!
    Sehr schön! Es macht Spaß dir zu zuhören wenn du über deinen Garten sprichst! Es klingt sehr liebevoll! So wie du halt bist.
    Unseren Garten hast du ja auch ein bisschen mit verändert. Zum positiven! Wir hatten dieses Jahr auch eine tolle Ernte Dank der Mikroorganismen.
    Marco hat noch eine Wurmkiste gebaut. Diese kleinen Helferin machen auch tollen Boden.
    Hoffentlich bis bald wieder!
    Liebe grüße Nicole

    Antworten
    • Liebe Nicole,
      schön nach so langer Zeit wieder von Dir zu hören. Es freut mich sehr, dass Dir mein Blog gefällt, danke für das Kompliment! Mir macht das Schreiben auch riesigen Spaß, sonst würde ich es nicht tun.
      Ich habe Deine Bilder der Kiste auf Facebook gesehen, sieht klasse aus! Tolles Experiment mit hohem Nutzen. Grüße bitte die Mädels von mir und Marco, bis bald mal wieder im Garten, liebe Grüße, Astrid

      Antworten
  • Liebe Astrid
    kann gerade nicht schlafen und hatte deshalb Zeit Ihren sehr interessanten Blog zu lesen. Auch ich hatte eine gute Ernte, dank Ihrer Pflanzen die sie für mich aufgehoben hatten. Wenn ich darf würde ich gerne wieder auf ihr Angebot zurück greifen, da ich gerade in der Pflanz Zeit 3 Monate wieder in Südafrika bin.
    Liebe Grüße
    Brigitte van Zyl

    Antworten
    • Liebe Brigitte,
      schön zu hören, dass es wieder eine gute Ernte war. Ich meine mich zu erinnern, dass Sie hauptsächlich Tomaten von mir hatten, ich glaube Cocktailtomaten? Da ich schon wieder alle hellen Fensterbänke mit Tomatenanzuchten voll stehen habe, werde ich sicherlich die eine oder andere Pflanze entbehren können. Am besten, Sie schreiben mir die genaueren Wünsche per Mail.
      Ganz liebe Grüße
      Astrid Späth

      Antworten

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